August 2022

Landrat Dr. Bläse und Sozialdezernentin Urtel besuchen den Rabenhof

Am Dienstag, den 2. August, erhielt der Rabenhof in Ellwangen Besuch von Landrat Dr. Joachim Bläse und Sozialdezernentin Julia Urtel. Ebenfalls vor Ort war Kristin Schwarz, Direktorin des KVJS.

Am Dienstag, den 2. August, erhielt der Rabenhof in Ellwangen Besuch von Landrat Dr. Joachim Bläse und Sozialdezernentin Julia Urtel. Ebenfalls vor Ort war Kristin Schwarz, Direktorin des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS). In einer angeregten Gesprächsrunde wurden die Perspektiven des Rabenhofs als Fachzentrum für chronisch mehrfach beeinträchtigt abhängige Menschen (CMA) und Personen mit einer Doppeldiagnose Psychose und Sucht erörtert.

Landrat Dr. Joachim Bläse bekannte sich zum Grundsatz der Dezentralisierung, betonte aber zugleich die Bedeutung zentraler Einrichtungen für bestimmte Personengruppen. Es gelte darauf zu achten, dass die Hilfestruktur für Menschen mit Behinderung nicht so kleinteilig werde, dass komplexere Unterstützungsangebote nicht mehr angedockt werden könnten. Kristin Schwarz hob hervor, dass die Habila die Rolle eines Innovationstreibers bei der Erarbeitung bedarfsgerechter Zukunftsprojekte in Württemberg innehabe. Dies gelte auch für die Konversion von Komplexeinrichtungen für Menschen mit Behinderung, die jedoch allmählich an Grenzen stoße – „auch weil nicht alle Menschen mit Behinderung gleichermaßen gewillt oder geeignet sind, andere Settings anzunehmen“.

Habila-Geschäftsführer Joachim Kiefer hob das Zusammenspiel von hochqualifizierten Mitarbeitenden, vorhandener Infrastruktur und modernen Konzepten am Rabenhof hervor. Diese Konstellation gelte es zu erhalten und für Zukunftsprojekte zu nutzen, stets ausgerichtet am Bedarf. Pflegedienstleiterin Carmen Munzig berichtete, dass die 60 Plätze des Fachpflegeheims am Rabenhof vollständig belegt seien und es darüber hinaus umfangreiche Wartelisten gebe. Perspektivisch wolle sich der Rabenhof zudem der hohen Nachfrage nach Plätzen im geschlossenen Setting stellen und beim geplanten Neubau des Pflegeheims ein entsprechendes Angebot schaffen.

Rabenhof-Leiter Thomas Klement schilderte die Zukunftspläne am Rabenhof für den Bereich „Berufliche Teilhabe und Qualifizierung“. Auch hier gelte es, sich verändernden Wünschen und Lebenswirklichkeiten von Menschen mit Behinderung anzupassen und die Arbeitsangebote entsprechend zu gestalten. Dies solle bei der Planung eines Werkstatt-Neubaus auf dem Rabenhof-Gelände berücksichtigt werden, aber auch bei der Schaffung von dringend benötigten Arbeitsplätzen in Schwäbisch Gmünd.

Der Besuch endete mit dem wechselseitigen Bekenntnis, den begonnenen Dialog fortsetzen zu wollen.

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