1. Februar 2017

Joachim Kiefer verlängert Vertrag

Vetragsunterzeichnung bei Prof. Roland Klinger bis 2023

Bereits zum sechsten Mal trafen sich die Heimbeiräte aller Standorte der zum Austausch. Die mit der Methode des „World Café“ erarbeiteten Ergebnisse, die vom Büro für leichte Sprache am Tannenhof Ulm zusammen- gefasst werden, fließen in die praktische Arbeit vor Ort ein.

Zu Beginn der jährlichen Heimbeiräte-Treffen stehen schon traditionell die Berichte der Heimbeiräte aus den einzelnen Einrichtungen auf der Tagesordnung. Sie berichten, welche Themen sie im zurückliegenden Jahr aufgegriffen haben, welche Lösungen gefunden werden konnten und welche Probleme noch ungelöst sind. Dies gibt den Heimbeiräten die Möglichkeit, sich auch untereinander auszutauschen und zu erfahren, wie bestimmte Fragen in den anderen Einrichtungen gehandhabt werden.

Daran anschließend folgte ein Beitrag von Norbert Peichl, Bereichsmanager Wohnen und Soziale Dienste, über aktuelle Entwicklungen in den Wohnbereichen. Beim letzten Treffen hatten sich die Heimbeiräte mehr Zeit zum inhaltlichen Austausch gewünscht. So war bei der diesjährigen Zusammenkunft der Nachmittag für Diskussionsrunden nach der Methode „World Cafe“ reserviert. In gemischten und immer wieder neu zusammengesetzten Gruppen wurde über folgende Themen gesprochen:

  • Was braucht es, damit in Zukunft noch mehr Menschen aus den Heimen in eine eigene Wohnung ziehen (möchten)? Oder warum leben immer noch so viele Menschen mit Behinderung in einem Heim?
  • Werden die Klienten ausreichend an Entscheidungen beteiligt und informiert? Was könnte/sollte man vielleicht anders machen?
  • Was sollten Klienten und Heimbeiräte lernen, um ihre Interessen besser zu vertreten? Wie kann das gehen?

Sehr offen wurde an den Tischen über Probleme, aber auch über Lösungsmöglichkeiten gesprochen. Wesentliche Ergebnisse zur ersten Fragestellung lauteten, dass man ein Ziel vor Augen haben muss und man sich ein selbständiges Leben überhaupt vorstellen können muss. „Ein Heim unterstützt die Bequemlichkeit“, lautete eine weitere These. Als Hindernisse wurden der Mangel an barrierefreien Wohnungen und Schwierigkeiten bei Assistenz in der Nacht für Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf genannt.

Zur Frage der Beteiligung an Entscheidungen wurde mehrfach der Wunsch nach ausführlichen und möglichst schriftlichen Informationen im Vorfeld von Entscheidungen geäußert. Menschen mit Behinderung wünschten sich, vor wichtigen Weichenstellungen gefragt zu werden. Oft fehle es aber auch an Wissen darüber, dass sie überhaupt mitentscheiden können und sollen. Deshalb sei ein besserer Informationsfluss zwischen Heimleitungen, Heimbeirat und Klienten wichtig. Als Themen für Mitbestimmung wurden unter anderem die Zimmergestaltung, die Verpflegung, Feste und die Auswahl von Bezugsbetreuern genannt.

Wie die eigene Arbeit als Heimbeirat besser strukturiert werden kann, war bei der dritten Fragestellung ebenso Thema wie der Bedarf an neutralen Ansprechpartnern für verschiedene Gruppen und an neuen technischen Methoden und Medien. Gewünscht wurden auch mehr Schulungen und (Fort-)Bildungsangebote.

Einig waren sich die Teilnehmer, dass die angesprochenen Themen nicht nur zu Papier gebracht, sondern in der praktischen Arbeit aufgegriffen und umgesetzt werden sollen. Beeindruckend war, wie intensiv die Anwesenden trotz aller Unterschiedlichkeit aufeinander hörten und sich austauschten.

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