03.02.2026

Auch 2026 bringen wir Inklusion zum Klingen

Unterstützer für das inklusive Orchesterprojekt „Peter und der Wolf" gesucht.  

Das inklusive Orchesterprojekt „Peter und der Wolf“ des Veeh-Harfen®-Ensembles Rappertshofen und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen (WPR) war ein großer Erfolg. Im Juli 2025 genossen über 250 Besucher*innen zwei unvergessliche Aufführungen in der Mehrzweckhalle der Habila in Rappertshofen und in der Rommelsbacher Martin-Luther-Kirche. Im Januar folgten die Musiker*innen einer Einladung der Einrichtung Mariaberg und spielten dort vor 140 Besucher*innen.

Die bisherigen Auftritte sind für Eva Wagner, Lena Kleinschroth und ihren engagierten Unterstützerkreis ein gutes Zeichen, dass das inklusive Orchesterprojekt in diesem Jahr noch viel mehr ins Rollen bringen könnte. Die Begeisterung aller Beteiligten macht Mut: „Wir haben schon jetzt unser Netzwerk um viele neue Kontakte erweitern können“, freut sich Wagner. Zusammen mit der WPR könne man so viele Menschen mit und ohne Einschränkungen, Sprach- und anderen Verständnisbarrieren erreichen und mehr Möglichkeiten des Zugangs zur klassischen Musik schaffen. „Wir wünschen uns so sehr, dass wir auch 2026 gemeinsam mit den Profis der Philharmonie Inklusion zum Klingen bringen können!“

Worum geht es beim inklusiven Orchesterprojekt?

  • Das Veeh-Harfen®-Ensembles Rappertshofen und 17 Profi-Musiker*innen der Württembergischen Philharmonie Reutlingen führen gemeinsam „Peter und der Wolf“
  • Musik-Arrangeur Jakob Brenner hat den Part für die Veeh-Harfen® in die Partitur eingepasst.
  • Dirigentin Karin Oehler sorgt bei den Aufführungen für die große Verbundenheit der Berufsmusiker*innen der WPR mit den Veeh-Harfen-Spieler*innen.
  • Berenike Wienss erzählt die Handlung rund um Peter, Großvater, Katze, Vogel, Ente, Wolf und eine Truppe Jäger. Sie ist Schülerin der 10. Klasse am Friedrich-List-Gymnasium-Reutlingen.
  • Ein bezaubernder Animationsfilm in aufwendiger Stopp-Motion-Technik setzt die Aufführung in Szene, geschaffen von Klient*innen und Kunsttherapeut*innen der Habila in der Tagesförderstätte des Kulturparks RT-Nord.
  • Die Veeh-Harfe® ist ein Zupfinstrument aus Holz mit 25 Saiten. Um Menschen mit Behinderung das Musizieren zu ermöglichen, wurde eine einfache Notenschrift entwickelt, die direkt unter die Saiten geschoben wird.

 

Mit Spenden mehr Möglichkeiten für inklusive Musik schaffen

Für 2026 jedoch ist die Finanzierung einer erfolgreichen Fortführung des Projekts und mehrere geplante Konzertauftritte keineswegs gesichert. Deshalb gibt es jetzt einen neuen Spendenaufruf über betterplace.org, um Honorar-, Transport- und Verpflegungskosten abzudecken. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Das Veeh-Harfen-Ensemble mit Leiterin Eva Wagner (5. von rechts), Kunsttherapeutinnen Elisa Maier und Diana Pufe (1. und 3. von links), Dirigentin Karin Oehler (3. von rechts) und Erzählerin Berenike Wienss (1. von rechts)

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